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Geschichte

Am 23. Mai 1832 gründete Amalie Sieveking in Hamburg den "Weiblichen Verein für Armen- und Krankenpflege", zu dessen Leitung sie bis an ihr Lebensende berufen wurde.

Die Mitglieder des Vereins, dem zunächst 13 Frauen angehörten, "verpflichten sich zum persönlichen Besuch der Armen und Kranken, um ihnen so viel als möglich leiblich und geistig aufzuhelfen" (Zitat aus der Gründungssatzung). Es handelte sich also um eine Art Besuchsverein.

1840 gelang es Amalie Sieveking im Stiftsviertel von St. Georg, damals noch vor den Toren der Stadt gelegen, das 1. Amalienstift mit neun Wohnungen und einem Krankensaal für Kleinkinder errichten zu lassen. In rascher Folge kamen weitere Wohnstifte dazu. Vier von ihnen haben den Bombenhagel von 1943 überstanden.

Zu Ehren der Gründerin wurde der Verein 1976 in "Amalie Sieveking-Stiftung" umbenannt. Das 1. Amalienstift, ein Kleinod der Baukunst, ist nach wie vor unser Stammhaus und Sitz der Geschäftsstelle. Von hier aus wird die Stiftung mit ihren Wohnstiften und insgesamt 157 Wohnungen geleitet.

Der Zweck der Stiftung ist im Wesentlichen unverändert geblieben, seine Umsetzung folgt zeitgemäßen Standards.

Wir bieten älteren Menschen einen lebenswerten und bezahlbaren Platz im Herzen der Stadt, mit Unterstützung im Alltag und Sicherheit im Hintergrund. Dabei handeln wir nach dem Motto: Soviel Selbständigkeit wie möglich, soviel Hilfe wie nötig. Das trägt zur Lebensqualität bei.

Die Stiftung ist eine Körperschaft des privaten Rechts und Mitglied im Diakonischen Werk. Sie verfolgt ausschließlich gemeinnützige und wohltätige Zwecke.

Wollen Sie mehr über die Geschichte der Amalie Sieveking-Stiftung erfahren? Zu ihrem 175-jährigen Jubiläum erschien ein umfangreiches Buch über die Gründerin und ihr Werk:
Michael Joho (Herausgeber): Alt genug für neue Wege - 175 Jahre Amalie Sieveking-Stiftung, VSA Verlag Hamburg 2007. Das Buch können Sie über uns auch beziehen.